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Du wechselst zu Claude? Lies das zuerst
Vier Modi, ein System. So nutzt du Claude richtig....

Hi ,
Ich bin ein Claude Code Junkie. Das sag ich direkt vorweg, damit du weisst, woher meine Perspektive kommt. Ich lebe in meinem Terminal. Meine Agents laufen parallel. Mein Content-System baut sich jede Woche ein Stück weiter selbst.
Aber so hab ich nicht angefangen.
Vor einem Jahr war Claude für mich ein Chat-Fenster im Browser. Wie ChatGPT, nur mit besserem Reasoning. Ich hab Prompts reingetippt, Antworten bekommen, fertig. Und ehrlich gesagt: Das war okay. Für den Anfang.
Was mich heute erreicht, sind Nachrichten wie diese: "Ich bin wegen dem Pentagon Deal von ChatGPT zu Claude gewechselt. Aber ich blick nicht durch. Wo fang ich an? Was kann Claude, was ChatGPT nicht kann? Und warum reden alle von Claude Code?"
Wenn du gerade in dieser Situation bist, ist dieser Newsletter für dich. Ich zeig dir die vier Bereiche, die Claude hat, was jeder davon kann, und warum du nicht alle auf einmal brauchst.
Claude ist nicht ein Tool. Es sind vier.
Das ist das Erste, was die meisten nach dem Wechsel nicht verstehen. Bei ChatGPT hast du ein Interface. Bei Claude hast du vier komplett verschiedene Arbeitsumgebungen. Gleiche KI, aber vier verschiedene Modi, wie du mit ihr arbeitest.
Chat ist das, was du kennst. Browser auf, tippen, Antwort. Kein Setup. Kein Kontext. Jede Session startet bei Null. Der Vibe: Du textest mit einem sehr schlauen Fremden.
Das ist dein Startpunkt. Und für schnelle Fragen und Brainstorming ist Chat perfekt. Aber wenn du merkst, dass du jedes Mal deine Regeln, deine Brand Voice, deine Beispiele reinkopierst, bist du bereit für die nächste Stufe.
Projects ist der erste echte Unterschied zu ChatGPT. Du erstellst ein Project, lädst Dokumente hoch, schreibst Instructions. Claude erinnert sich daran in jeder Session innerhalb dieses Projects.
Ich hab mein Newsletter-Project mit den Instructions für Free und Paid einmal aufgesetzt. Jede Woche paste ich den Artikel rein, die Ableitung kommt konsistent raus. Fünf Minuten Setup, und der Output kennt plötzlich deinen Kontext. Das gibt es bei ChatGPT in der Form nicht.
Cowork ist die Desktop App, die deine lokalen Files liest. Markdown-Dateien mit deiner Brand Voice, deinen Regeln, deinen Templates. Cowork sieht den ganzen Ordner. Erstellt echte Dokumente. Hat Zugriff auf Plugins und MCP-Verbindungen zu Slack, Google Drive, Notion.
Der Moment, wo der Output zum ersten Mal nach mir klang, war Cowork. Nicht weil ich besser gepromptet hab. Weil Claude endlich meinen Kontext hatte. 80% meiner echten Content-Arbeit passiert hier.
Claude Code ist die Werkstatt. Terminal-first. Voller Filesystem-Zugriff. Git-Integration. Background Agents, die über Nacht arbeiten. Subagents, die parallel Aufgaben lösen. Parallele Sessions in Worktrees, drei bis fünf gleichzeitig.
Kein GUI. Keine Buttons. Nur du und das Terminal. Das klingt einschüchternd. Ist es am Anfang auch. Aber Claude Code ist das mächtigste Agent-Tool, das es gerade gibt. Hier baust du nicht mit KI. Hier baust du KI-Systeme.

Warum die Reihenfolge wichtig ist
Mein grösster Fehler war, alles auf einmal zu wollen. Chat, Projects, Cowork, Code, am besten gestern. Hat nicht funktioniert.
Was funktioniert hat: Eine Stufe nach der anderen. Chat, bis du die Grenzen spürst. Dann Projects, bis du persistent Context verstehst. Dann Cowork, bis dein Output nach dir klingt. Dann Code, wenn du bereit bist Systeme zu bauen.
Jede Stufe baut auf der vorherigen auf. Ohne zu verstehen warum Kontext wichtig ist (Projects), wirst du Cowork nicht richtig nutzen. Ohne Cowork-Erfahrung mit Context Files wirst du in Claude Code untergehen.
Was als einzelner Agent nicht mehr reicht
Und hier wird es spannend für alle, die KI-Teams aufbauen wollen. Irgendwann merkst du: Ein Agent allein skaliert nicht. Mein Content muss jede Woche durch fünf Schritte. Mein Research braucht parallele Streams. Meine Automations müssen Anfragen routen.
Es gibt vier Grundmuster, nach denen Agent-Systeme aufgebaut sind: Single, Sequential, Parallel, Hierarchical. Meine Content Engine nutzt alle vier. Sequential auf der Wochen-Ebene. Parallel für die tägliche Arbeit. Und den Hierarchical Router spiele aktuell noch ich selbst.
Das ist die Reise, die vor dir liegt. Vom Chat-Fenster zum System.
Dein nächster Schritt
Wenn du gerade von ChatGPT gewechselt hast: Bleib erstmal in Chat. Lern die Oberfläche kennen. Aber erstelle parallel dein erstes Project mit deinen wichtigsten Regeln. Du wirst sofort merken, wie sich der Output verändert.
Wenn du Projects schon nutzt: Probiere Cowork. Ein Ordner, drei Markdown-Files, zehn Minuten Setup. Der Unterschied ist sofort spürbar.
Und wenn du bereit bist für Claude Code: Das zeig ich dir Schritt für Schritt. Aber eins nach dem anderen.
Das richtige Tool entscheidet über deinen Output, bevor du auch nur einen Prompt tippst. Und Claude hat vier davon.
Wie genau mein Setup aussieht, die konkreten Files, die Templates und die Architektur dahinter, zeig ich dir morgen.
Wenn du mit Claude Cowork und Code richtig arbeiten willst denn nutze diese Claude.md File für maximal Output
Mein kompletter Context-Ordner zum Nachbauen, die 7 Regeln die meinen Workflow verändert haben, und ein Agent Design Pattern Deep Dive mit dem du dein erstes Multi-Agent System aufbaust.
Der Business Value:
Context File Starter Kit mit Brand Voice und Channel Rules Templates
CLAUDE.md Template v2.0 für Claude Code
Die 7 Regeln (Parallel Sessions, Plan Mode, Context Files iterieren, Skills in Git, Bug Fixing via MCP, Review-Prompts, Subagents)
Agent Design Pattern Deep Dive mit Kombinations-Logik
Dieses fortgeschrittene Tutorial ist exklusiv für Premium-Mitglieder verfügbar. Du erhältst:
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